Posts mit dem Label Crop Top werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Crop Top werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. Juli 2014

Sommermode für Winterkinder? | Outfit

Mom Jeans von Asos

Ich habe das Fenster ganz offen und hin und wieder fliegen ein paar Regentropfen herein, aber damit kommt mein Laptop schon klar. Eigentlich hatte man mir das Gewitter ja schon gestern versprochen. Die unerträglich Schwüle verschwindet endlich aus der Luft und man kann wieder durchatmen. Es ist gleichzeitig kühl und angenehm, die Kopfschmerzen sind weg und ich kann mich wieder konzentrieren.

Ich bin ein Winterkind, das muss ich wohl einsehen. Immerhin, über die Mode im Sommer kann ich mich freuen, auch wenn es immer diesen Punkt gibt, wo es einfach zu warm ist um sich zu bewegen, geschweige denn ein Outfit zu koordinieren, das aus mehr als Piyamashorts und einem ausgewaschenen T-Shirt besteht. Warum auch irgend etwas anziehen, das womöglich an mir klebt und wenn nicht, so kurz ist, dass ich Hautkontakt zu einer Hörsaalbank haben könnte.

Für Mom Jeans war es in den letzten Tagen hier auch zu warm, aber sie haben einen ganz eindeutigen Vorteil gegenüber vielen anderen Hosen, die ich habe: Keine einzige Hosentasche wurde eingespart. Ich habe schon mindestens vier Einkaufszettel mitgewaschen, weil ich mit der unglaublichen Taschenfülle noch garnicht umgehen kann. Beat that, skinny jeans.

Top - Primark
Mom Jeans - Asos
Schlappen - Bianco

"Posing like a blogger ... uh look grasshopper!"

Montag, 31. März 2014

A Ring Thing | Outfit




Nagellack - Essie "angora cardi"

Was ich gerne tragen würde: super viele Ringe. Was ich nicht tragen kann: super viele Ringe. Ich habe diese Vorstellung, dass mehr Ringe mehr Coolness bedeuten, bestimmt schon, seit ich den ersten Fluch der Karibik-Teil gesehen habe und seitdem habe ich meine Meinung nicht mehr geändert. Ich will zwar kein unhygienischer, besoffener Pirat mehr sein (zumindest meistens) aber unnötig viel Nippes an den Fingern wirkt auf mich immer noch lässig-effortless-chic. Das Problem ist nur... es nervt so. Geht das noch jemandem so? Spätestens, wenn ich etwas schreiben will oder Geschirr abwaschen, habe ich keine Lust mehr, den Fingerschmuck anzulassen. Im Sommer fange ich damit gar nicht erst an, da schwitze ich zu viel und im Winter lasse ich es auch, unter meinen Stulpen und Handschuhen schwitze ich sonst zu viel. Wie behaltet ihr die an? Ich verstehe es einfach nicht.

Hut - Topshop Pork Pie (via Kleiderkreisel)
Top - H&M
Gürtel - Primark
Rock - Kleiderkreisel
Schuhe - Asos



Freitag, 7. März 2014

Kurt wäre stolz | DIY Flanellhemd: Teil 1



"Grunge is back!" hat mir eine Modezeitschrift kürzlich verkündet. Das trifft sich gut, denn zufällig lebe ich nach dem Motto "Alles was bequem ist, geht." und ich kann mir nicht vorstellen, dass Cobain und Co. jemals unbequeme Klamotten anhatten. Die Bandshirts habe ich ja sowieso schon im Schrank, fehlen also nur noch ein paar Exemplare des Grunge-Fashionstatement schlechthin, dem Flanellhemd. Hier kann sich die geneigte arme Fashionista den Umstand zu Nutze machen, dass das was jetzt als Trend-Piece gefeiert wird in Papas Kleiderschrank nie nicht Trend war. 
Ich habe gleich mehrere Hemden aus Papas Schrank eingesammelt, die er schon zu ausgewaschen fand, die aber für einen neo-grungigen Look geradezu perfekt waren. Weil ich aber nicht drei rote Hemden in Oversize brauche, habe ich aus einem ein enger sitzendes "cropped" Hemd gemacht.
Weil dieses DIY für meine Verhältnisse ein bisschn tricky ist, habe ich den Eintrag in zwei Teile geteilt.
Was ihr braucht:
  • Eine Nähmaschine 
  • Passendes Garn
  • Eine Schere
  • Ein Nahttrenner, falls ihr, wie ich, aus Faulheit ohne nochmal nachzuprüfen irgendetwas auftrennt.
Probiert das Hemd vorher an und überlegt euch, wie viel schmaler und wie kurz es am Ende werden soll. 

Schritt 1 // Schritt 2
Der Spaß kommt bei diesem DIY zuerst: das Zerschneiden. Zuerst habe ich die Ärmel abgetrennt und dabei die Nähte einfach komplett herausgeschnitten. Die Ärmel sind mir ohnehin etwas zu lang, also kann ich die ein bis zwei Zentimeter verschmerzen.
Dann habe ich das Hemd an beiden Seiten aufgeschnitten, sodass es nur noch an den Schulter zusammengehalten wird.

Schritt 3 // Schritt 4
 Sobald das Hemd aufgeschnitten ist, dreht ihr es auf links und legt die Kanten möglichst genau aufeinander. Anschließend tragt ihr an jeder Seite so viel ab, wie ihr euch vorher beim Anprobieren überlegt habt. Das Gute an einem Karohermd ist, dass das Muster es recht einfach macht, eine gerade Linie zu markieren. Dann müsst ihr nur noch entlang der Linie abstecken und dann an der Linie entlang das Hemd wieder zunähen.
So weit ist alles easy, im zweiten Teil kommen die Ärmel dann wieder dran und das wird ein bisschen komplizierter. Wer die Ärmel einfach gar nicht mehr dran haben möchte und ein ärmelloses Hemd will, kann die Armlöcher säumen bevor er die Seiten wieder zusammennäht oder auch nicht, wenn ihr einen "distressed" Look für euer Hemd wollt.