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Sonntag, 5. Januar 2014

TARDIS Handyhülle | DIY

"Hello, sexy!"

Es ist strategisch ziemlich unklug, ein Weihnachtsgeschenk ausgiebig zu fotographieren (oder gar darüber zu bloggen), bevor man es überhaupt verschenkt, besonders, wenn der zu Beschenkende der eigene Freund ist. Das ist der Grund, warum dieses DIY erst nach Weihnachten online geht und warum die Hülle schon ziemlich grabbelig aussieht, ist ja jetzt schon eine Weile in Gebrauch.
Schwer zu machen ist sie nicht, aber man muss recht viel Geduld mitbringen. Möglicherweise habe ich aber auch so lange gebraucht, weil ich die ganze Zeit Angst hatte, dass ich beim Basteln erwischt werde und meine tolle Überraschung auffliegt.


Ihr braucht:
  • Filze in allen TARDIS-Farben (siehe Bild). Für die Basis habe ich ein dickeres Filz verwendet. 
  • Kreide zum Vorzeichnen
  • Textilkleber
  • Textilfarbe (für dunkle Stoffe)
  • einen Cutter/ eine Schere
  • Nadel und Faden 
  • (eine Nähmaschine, um z.B. die "Türen" genauer zu fixieren, das könnt ihr aber auch per Hand machen, wenn ihr keine habt)


  1. Zuerst braucht ihr Vorder- und Rückseite eurer Hülle, die schneidet ihr aus dem dickeren Filz aus. Dazu nehmt ihr die Maße eures Smartphones und gebt noch etwa fünf Millimeter (je nach Dicke des Telephons) dazu. Die Maße der restlichen Teile hängen von diesen Teilen ab, daher bringt es nichts, wenn ich euch die Maße gebe, die ich benutzt habe.
  2. Fuß und Dach der TARDIS. Jeweils für Vorder- und Rückseite. Das Licht auf dem Dach habe ich mit zwei kleinen weißen Filzrechtecken nebeneinander gemacht. Diese Teile habe ich aus einem dünneren Filz ausgeschnitten. 
  3. Die Rahmen der beiden Türen. Das Innere schneidet ihr am Besten mit einem Cutter aus, sonst kann sich das Filz leicht verziehen.
  4. Die Hintergründe für die Türen habe ich aus einem anderem Blauton (bzw. für die Fenster natürlich weiß) ausgeschnitten. 
  5. Zuerst habe dann ich die Hintergründe für die Türen an die Vorderseite der Hülle geklebt und sie dann mit der Nähmaschine fixiert, dann kommen die "Türrahmen" darüber. 
  6. Zum Schluss kommen noch die kleinen Detail wie das schwarze "POLICE BOX"-Schild dazu, Vorder und Rückseite werden zusammengenäht und Dach und Fußteil kommen dazu.


Die Schrift habe ich mit weißer Textilfarbe und einem Zahnstocher aufgemalt. Damit ist die Hülle (Neudeutsch: "Phonecase") auch schon fertig.

Gegen eine echte TARDIS hat auch unser kleiner Interceptor keine Chance.

Mittwoch, 24. Juli 2013

New: LG Optimus G | Unboxing

Mein Verhältnis zu technischen Geräten ist ein Gespaltenes: Einerseits werde ich recht schnell "emotionally attached" zu diesen nützlichen, blinkenden Dingern, andererseits habe ich ein besonderes Talent den Kram kaputt gehen zu lassen. Ich sage bewusst nicht "kaputt machen", denn ich schmeiße mein Zeug ja nicht an die Wand oder so, aber ich habe ein Talent für System hängt sich auf, Ladeanschluss kaputt und überhitzt.
So kam es also auch, dass mich mein treues Samsung Galaxy SI9000 vor ein paar Wochen verließ. Ich habe mich ziemlich lange drum gedrückt mir ein neues Handy zu kaufen, habe erst gar keins gehabt und dann versucht ein Althandy zu benutzen. Dabei hatte ich aber nicht bedacht das alle meine Altgeräte Vodafone Branding haben und mein neuer Vertrag bei O2 ist. Jedenfalls waren das überraschend viel zu viele Euros auf meiner Rechnung. Ja, das war alles genauso seltsam und dubios wie es sich anhört und irgendwann hatte ich die Faxen dicke. Früher oder später hätte ich doch ohnehin ein neues gebraucht und dann lieber früher als Stress. (Zur Erläuterung: Ich habe keinen Festnetztanschluss, war also völlig unerreichbar was Telekommunikation angeht.)


Lange Rede, gar kein Sinn: Tadaaaaaaa, das LG Optimus G! (Jap, Transformers FTW)
So wie Handys derzeit wieder immer größer werden, werden die Verpackungen dafür immer kleiner, aber auch eleganter. Ich habe das Gefühl man will so etwas suggerieren wie "noch besser als eine teure Uhr".
Trotzdem, die Verpackung ist hübsch und ich weiß zu schätzen, dass keine gefühlten 7328 Gebrauchsanweisungen enthalten sind. Ich kann ja googeln.
Das Betriebssystem ist das neueste Android, dass führe ich jetzt mal nicht weiter aus.

Es ist wichtig, immer das niedliche Kätzchen als Hintergrund zu wählen.

Außerdem ist die Kiste riesig, aber ich glaube da kommt man momentan kaum drum herum. Da ich mein Handy aber sowieso nie in die Hosentasche stecke, weil ich meist einfach keine habe, macht das mir persönlich nichts aus.
Ähnlich wie das iPhone ist das Handy rundherum aus sogenanntem Gorillaglas. Es fühlt sich ziemlich gut an und wirkt wertig (Handy-Speak: "scheint gut verarbeitet und fancy zu sein." Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt habe ich in letzter Zeit viele Handy-Reviews gelesen). Mein letztes Handy hatte eine Plasitikrückseite und die war trotz Hülle verdammt schnell kaputt, also bin ich ziemlich glücklich mit diesem persönlichen Upgrade.

Rückseite

Der übliche Krimskrams: Kopfhörer, Ladegerät
Und sonst? Wir werden sehen wie sich das Teil im täglichen Gebrauch so schlägt.