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Donnerstag, 11. Juli 2013

Aufspringen auf den Dip-Dye-Zug | Outfit + In Concert: Skindred und Anti-Flag

Konzentriertes in die Sonne starren.

I'm back! Die Klausur ist überstanden und ich bin wohl die letzte Bloggerin auf der Welt, die noch auf den Dip-Dye Zug aufspringt, aber mir stand letzte Woche einfach der Sinn nach Farbe. Ich habe meine normale Haarfarbe einfach nur mit Directions in der Farbe "Dark Tulip" überfärbt. 
Weiß jemand wie lange Directions im Normalfall halten?

"I don't care. I love it!"
Außerdem: Die Festival Saison geht weiter! (Und das noch eine ganze Weile) Ich war auf dem winzigen RockCamp Festival um mir Skindred und Anti-Flag anzuschauen, und es war super. Kleine Festivals sind immer entspannt und unkompliziert und die Lernpause konnte ich zu dem Zeitpunkt wirklich gut gebrauchen. Ich bin aber ein bisschen sauer, das Skindred nicht mein Lieblingslied von ihnen, "Game Over", gespielt haben.



 Outfit:
Cardigan - s.Oliver
Top - Topshop
Leggings - Missguided
Tasche -Primark
Schuhe - Dr. Martens



EN: I made it through the exam and I'm back! YAY! Also I'm probably the last blogger ever to jump on the dip-dye-bandwagon, but whatever. I just felt like I needed some color in my life last week.

Mittwoch, 26. Juni 2013

In Concert: Die Toten Hosen | +Outfit

Everybody and their mom was here.
Letzten Samstag gaben sich Die Toten Hosen am Bostalsee die Ehre und das ganze Saarland war da. Mindestens. Und wer doch nicht da war, kam dann eben Sonntags zum zweiten Konzert. Anfangs ließ sich sogar die Sonne blicken, später hat was aber dann doch noch geregnet. Die Temperaturen waren aber angenehm und mit Regenjacke ließ es sich bequem aushalten.

Die erste Vorband waren quasi die Toten Hosen selbst, zumindest spielten drei von ihnen schon bei der befreundeten Band aus Argentinien gleich mit. Ich habe zwar kein Wort verstanden, es hat sich aber alles sehr authentisch-punkig angehört.

Bob Geldorf und die Bobcats waren lustig, die hatten einen Typ dabei der die ganze Zeit gerasselt hat. Das wäre auch für mich ein super Instrument, das ich spielen könnte, ich bin nämlich ziemlich unmusikalisch. Die Musik hat Spaß gemacht und man konnte dabei klasse mit dem Popo wackeln.

Turbohintergrund.

Turbonegro hatte ich zwar 2008 schon mal auf einem Festival gesehen, aber ich kann mich nicht wirklich an das Konzert erinnern. An die Turbojugend allerdings schon, die haben mir mal ein Bier geschenkt. Insofern sind sie mir in guter Erinnerung geblieben. Titel wie "I got a knife" und "all my friends are dead" sind nicht unbedingt besonders bildend oder ästhetisch, machen aber trotzdem (oder gerade deswegen) Spaß. Mir zumindest, der Rest des Publikums wirkte eher skeptisch.


Und Die Toten Hosen? Ich muss sagen, ich stand dem Konzert mal wieder etwas skeptisch gegenüber. Das hat zum Beispiel mit dem Pärchen im Partnerlook mit "Tagen wie diesen"-Shirts, die sich im vordersten Bereich zu uns gesellten, zu tun. Es war eben keine Festival-Show, "aber ist das noch Punk-Rock?"
Nachdem die Show dann aber los ging ("Ballast der Republik"), habe ich die beiden aber nicht mehr gesehen, wir waren nämlich sofort mitten drin in der Action und alles war so super wie immer. Campino hatte Geburtstag und hinter mir entrollte sich plötzlich eine etwa 10 Meter lange Saarland-Geburtstagsfahne. Die hätte ich auch gerne mit hochgehalten, aber leider war ich zu klein. Drunter rumhüpfen war aber auch okay. Happy Birthday Campino!
Die Songauswahl hat (zumindest bei mir) keine Wünsche offen gelassen und dank rotem Bändchen für die vordere Zone, habe ich auch super gesehen. Es wurde auch ausreichend rumgesprungen und mitgegröhlt, so kann die Open-Air-Saison ruhig weiter gehen.



Outfit:
Cardigan - s.Oliver
Kleid - H&M
Rucksack - H&M
Socken - Topshop
Schuhe - Dr. Martens

Samstag, 22. Juni 2013

Paramore in der Rockhal | In Concert

Paramore ist eine dieser Bands die ich zu Schulzeiten wahnsinnig geliebt habe, aber die ich nie live sehen konnte, weil sie nie in einer für mich erreichbaren Nähe gespielt haben. 
Als mich dann eine Freundin fragte, ob ich mit ihr zum Konzert in der Rockhal in Luxembourg kommen wollte, habe ich also vor allem aus Nostalgie zugesagt. In das neue Album hatte ich nur kurz reingehört und es hatte mich nicht besonders überzeugt, aber wer konnte sagen wann sich so eine Chance wieder ergeben würde?
Ich wollte ursprünglich noch vor der Rockhal Outfitbilder machen und alles viel besser dokumentieren, aber das Wetter und die Verkehrssituation waren so grauenhaft, dass wir erst eineinhalb Stunden nach Einlass ankamen. (Liebe Luxembourger, wenn im Stau ein Abschleppwagen mit Sirene vorbei möchte, dann ist es im Interesse aller Stauteilnehmer, ihn auch durch zu lassen.) Ich habe mich außerdem nicht getraut die Kamera mitzunehmen, weil ich Angst hatte, dass ich nochmal zum Auto laufen müsste um sie gegebenenfalls zurückzubringen, sollte sie in der Halle nicht erlaubt sein. Letztendlich waren wir bloß froh überhaupt da zu sein, denn wir wussten nicht, ob es eine Vorband geben würde.

Genervt im Stau.
Die gab es aber und wenn ich ehrlich bin weiß ich noch immer nicht was genau dieser Band zugestoßen ist. Den Namen konnte ich mir nicht merken, aber sie sahen aus wie Büroangestellte aus den 60ern und haben sich angehört wie.... wie....Blocparty auf Drogen (oder Helium). Ach.... ich will nicht lästern, aber es war nicht schön. 
Paramore selbst sind live so viel besser als auf Platte. Bei früheren Alben ist mir das nie bewusst geworden, weil ich mir meist Live-Versionen angesehen habe, aber dieses mal war es eindeutig. Das neue Album, das ich auf Platte nicht besonders gemocht hatte, machte live richtig viel Spaß, auch ohne die Texte zu kennen. Ich finde die Studioversion überproduziert. Hayleys Energie (und sie hat verdammt viel davon) kommt nur live richtig rüber und sie ist auch einfach so unfassbar motiviert, selbst für eher kleine Shows, wie die in Luxembourg. Die Texte konnte ich auch nach Jahren noch auswendig und obwohl ich Mandelentzündung hatte, habe ich alles mitgegröhlt. (Später sollte sich herausstellen, dass das keine so gute Idee war: Ich war zwei Tage lang heiser und konnte nur leise fiepsen.*)

Hochprofessioneller Selfie in der gefühlten Bildauflösung von Digitalkameras der frühen 2000er Jahre.
Insgesamt hat sich das Konzert total gelohnt und war ein gelungener Einstieg in die Konzert-Saison dieses Jahr. Morgen geht es dann direkt weiter zu den Toten Hosen, hoffentlich bei besserem Wetter.
Hier könnt ihr euch Bilder von der Show anschauen.

*sehr zur Erheiterung meiner Freunde, danke fürs auslachen Leute.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Früher war alles besser...

Erst kürzlich (vorgestern) hatte ich mal wieder Sachen an und habe Dinge gemacht.
 
Hier einige Beweisfotos:





Das habe ich zu einem Konzert getragen, womit wir auch schon beim "früher war alles besser"-Teil des Post sind.

Früher waren die Ärzte-Konzerte besser.
Wenn ich ehrlich bin ich nichtmal sicher warum ich überhaupt hingegangen bin. Ich vermute mal ich habe irgendwie gehofft das sie live das schreckiche neue Album "ausgleichen" würden. Hat nicht geklappt. Wie auch, sie haben das Album fast komplett gespielt.
Es war auch leider nicht so witzig wie sonst. Mir hat der übliche Pipi-Kacka-Humor gefehlt, so eklig sich das auch anhört. Überhaupt hatte ich das Gefühl das die üblichen Ansagen viel zu kurz gekommen sind.

Mein 13-jähriges Selbst würde sich vermutlich in ihrem unaufgeräumten Kinderzimmer umdrehen, wenn sie mich jetzt hören könnte, aber ich fand die Toten Hosen dieses Jahr deutlich besser.
So. Ich habs gesagt. Damit muss ich jetzt erstmal selbst fertig werden.