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Donnerstag, 19. Februar 2015

Guess who's back! (Tipp: Es ist nicht Slim Shady.)



Was in der Zwischenzeit geschah:


Liebe Kinder,
schreibt eure Bachelor-Arbeiten nicht, während ihr schon ein weiterführendes Studium aufgenommen habt.

So in der Art lassen sich meine lebenswichtigen Erkenntnisse der letzten Monate zusammenfassen. Es sei denn ihr seid Genies oder hab das Glück, 24/7 durcharbeiten zu können - ich will das mal nicht ausschließen - dann könnt ihr es natürlich trotzdem machen. In den letzten Monaten war mein Leben auf einer Skala von "normaler Student mit Sozialleben" und "Eremit" irgendwo bei "gestresster Eremit mit Anflügen von sozialen Kontakten". 

Irgendwie habe ich es aber trotzdem überstanden und Anfang Februar abgegeben. Seitdem sitze ich hier herum in meinen Leggings aus der zehnten Klasse und dem Pullover, in dem ich zuletzt die Wohnung gestrichen habe und frage mich, wie das noch war, damals, mit dem Mode-Bloggen. Um mich und meinen aus allen Nähten platzenden Kleiderschrank (aka. - ins Schlafzimmer passt schon lange nicht mehr alles.) nicht zu überfordern, habe ich es ruhig angehen lassen, mit einem ganz lässigen Outfit, das ich dann in der Bibliothek getragen habe - man studiert schließlich weiter. 

Die Jogginghose habe ich irgendwann im Dezember bei H&M aufgegabelt und seitdem trage ich sie eigentlich ständig. Sie hat so eine komische Struktur und einen Kordelzug mit goldenen Enden und ich bilde mir ein, damit vorgeben zu können, ich hätte mir morgens beim Anziehen Mühe gegeben. Das ist besonders für Referate um acht Uhr früh der ideale Look. 
Was haltet ihr von Jogginghosenverschnitten? Konnte ich Kompetenz vortäuschen?


Mantel - London Traditional
Pulli - Monki
Joggers - H&M
Sneaker - Asos 

Eieiei, ich brauch dringend einen Haarschnitt. 

Dienstag, 11. März 2014

Sneakertime! | Outfit



In der Pubertät hätte ich alles, was kein Sneaker war, vermutlich nicht mal als Schuh bezeichnen wollen. Irgendwie war alles, was kein Sneaker war, automatischen ein Alte-Menschen-Schuh. Dafür habe ich aber jeden Turnschuh-Trend der frühen 2000er mitgemacht. Erinnert sich noch jemand an die Buffalos mit dem Flammen an der Seite? Die waren der Shit! Ich glaube ich hatte sogar zwei Paar und eines davon war auf jeden Fall blau. Damals war es außerdem absolut essenziell, dass die Schnürsenkel auf eine ganz bestimmte Art so quer drüber geschnürt waren.
Danach bin ich dann auf Chucks und Vans umgestiegen, weil ich, so wie alle Teenager, total rebellisch war und das System scheiße fand, ohne es wirklich zu verstehen. Das habe ich so hart durchgezogen, dass ich sogar einen ganzen Winter in meinen Chucks verbracht habe, mit zwei Paar Socken und unfassbar kalten Füßen. Ich fand mich so cool. Heute hab ich schon im Frühherbst Stiefel an. 
Den Pfand der Sneaker habe ich erst so richtig verlassen, als ich die Schule schon hinter mir hatte. Eines Tages habe ich ein Paar Desertschuhe für mich entdeckt und damit hat sich nicht nur eine ganz neue Welt der Schuhe für mich eröffnet, nein, auf diesem Moment führe ich auch meine heutige Schuh-Obession zurück. Sneaker waren für mich tot!
Bis vor ein paar Monaten zumindest, als ich diese Adidas ZX damit gerechtfertigt habe, dass ich dringend ein Paar Hallenschuhe für den Unisport brauche. Angeblich ist es ja auch möglich, die Dinger total chic für jeden Tag zu stylen, also habe ich das auch mal versucht.


Hut - H&M
Pulli - Vero Moda
Jacke - Kleiderkreisel
Shorts - Vintage
Leggings - Pieces
Snaker - Adidas ZX