Posts mit dem Label rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. November 2013

Willkommen im Käsehimmel | Rezept für Tartiflette

Hey Ho!
Ich melde mich zurück mit etwas, dass das Internet sehr mag und zwar Unmengen von KÄSE!

Disclaimer: Entgegen aller Trends der Bloggosphäre ist dieses Rezept weder gesund noch vegetarisch (auch wenn ihr es ganz leicht vegetarisch machen könnt). Es enthält verdammt viele Kohlehydrate und "clean" ist es bestimmt auch nicht. Trotzdem ist es mein liebstes Herbstrezept. Menschen die mit strengem Käse nichts anfangen können, möchte ich dieses Rezept ebenfalls nicht ans Herz legen.

Ich habe Tartiflette zum ersten mal auf dem Weihnachtsmarkt in Metz gegessen und war von all der Käsigkeit tief beeindruckt. Mein Französisch war aber so schlecht, das ich mir den Namen nur ganz vage merken konnte und es anschließend nicht geschafft habe das Ganze zu googlen. Stattdessen habe ich meiner Mama tagelang davon vorgeschwärmt und es dann erstmal für ein paar Monate verdrängt. Wiedergefunden hat Mama es dann über eine Arbeitskollegin und seitdem ist mein Leben viel toller und käsiger.

Ihr braucht (für zwei bis drei Personen):

Ein Topf voll Kartoffeln. Spannend.
  • Kartoffeln 
  • 1-1,5 Zwiebeln
  • 200 - 250g Reblochon oder Tartiflette-Käse, Châumes tut es aber auch super und den gibt es in den meisten Supermärkten mit einer Käsetheke
  • eine Packung Speckwürfel (oder auch nicht)
  • Créme Fraiche
  • etwas Butter
  • etwas Weißwein, wenn ihr möchtet
  • Salz und Pfeffer 

1. Die Kartoffeln etwa 20 Minuten vorkochen.

2. Die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Speck in einer Pfanne kurz anbraten und dann etwas Butter und die ebenfalls kleingeschittenenen Kartoffeln dazu

Zwiebeln und Speck. Nicht gerade ein Ernährungstrend.
3. alles eine Weile anbraten lassen bis die Kartoffel goldbraun sind (meine Zeitangaben sind nicht besonders präzise, ich weiß)

... brutzel ...

4. Das ganze mit etwas Weißwein ablöschen (optional) und mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Die Créme Fraiche unterheben


6. Den Käse flach hinlegen und horizontal durchschneiden 


Makrokäse.
 7. Das ganz in eine Auflaufform füllen und den Käse mit der Rinde nach unten auf die Masse legen


8. Deckel drauf oder Alufolie drüber...

9. ...und für 20 Minuten bei 180°C in den Ofen

10. Nach 20 Minuten den Deckel runternehmen, das ganze einmal gut durchrühren und nochmal für 15 bis 20 Minuten in den Ofen schieben. 



Dienstag, 22. Oktober 2013

Backen für Backmuffel | Frühstücksmuffins


Ich koche zwar wahnsinnig gerne, aber Backen gehört nicht gerade zu meinen Stärken. Das liegt nicht daran, dass ich nicht gerne Kuchen esse oder so, sondern vor allem daran, dass ich einfach nicht weiß, was ich mit einem ganzen Kuchen anfangen soll, sobald er fertig gebacken ist. Wer soll das denn auch alles essen? Also fange ich meist gar nicht erst damit an. 
Außerdem tendiere ich dazu, wenn ich nach Rezept koche, immer irgendeine Zutat zu vergessen. Meistens die Eier. 

Gerade deshalb sind diese Frühstücksmuffins für mich ideal. Sie sind leicht zu machen, meist habe ich die Zutaten sowieso Zuhause (außer die Eier eben) und weil sie gesund und weniger süß sind, sind sie ideal zum Frühstück. 

Das Rezept habe ich irgendwo bei Youtube gesehen, aber wo, das weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Allerdings habe ich es auch etwas abgeändert, denn ich benutze meist irgend eine Art von Nüssen statt Beeren oder Rosinen. 


Was ihr also braucht?

  • 2 Eier
  • 1-2 Äpfel
  • etwa 100g Vollkorn Mehl
  • ein bisschen Backpulver
  •  eine Hand voll Basismüsli und eine Hand voll Nussmüsli oder auch geschrotene Nüsse
  • 1 großen Löffel Yoghurt
  • etwa 100g Butter oder Margarie 
  • etwas zum Süßen z.B. Honig oder Stevia, normalen Zucker oder Ahornsirup, das habe ich alles schon ausprobiert und es war lecker
  • wenn ihr mögt, ein bisschen Zimt
Die Angaben sind ein bisschen vage, ich weiß, aber das liegt vor allem daran, das sich das Rezept immer meinem Kühlschrankinhalt anpassen muss.

Am besten beginnt ihr damit, die Äpfel zu raspeln, denn das dauert erfahrungsgemäß am längsten. Ich mache das immer über einem Geschirrtuch, dann kann ich den überschüssigen Apfelsaft nachher gleich ausdrücken. Sobald die Äpfel zerkleinert sind, wird der Ofen auf etwa 180°C vorgeheizt (oder auf so viel, wie eure Muffinförmchen aushalten). Dann müsst ihr die restlichen Zutaten bloß noch zusammen mischen und der Teig ist auch schon fertig. 


Dieses Mal habe ich neun Muffins aus meinem Teig machen können, das ist das Äquivalent von etwa drei bis vier Mal Frühstück. Als Deko habe ich auf jeden noch ein kleines Apfelstückchen gesteckt und dann geht es auch schon ab in dem Ofen, für etwa eine halbe Stunde.


Und Ta-Daaaa. Muffins! Einfachstes Rezept ever!