Freitag, 5. Juli 2013

Lace-Shorts | Outfit und DIY

Da mache ich mir schon mal ein Paar ultra-sommerliche, weiße Shorts und prompt wird das Wetter wieder eklig. War ja klar. Ich bin echt froh, dass ich den einen schönen Tag in der Zwischenzeit genutzt habe, um sie auch mal auszuführen, denn das Wetter ist gerade schon wieder eher mittelmäßig.

So sah die Hose vorher aus.
Zuerst habe ich mit der Hose genau das gemacht, was ich in diesem DIY schon beschrieben hatte. Leider war sie mir nämlich wider erwarten doch noch ein gutes Stück zu weit.

Ihr braucht:
  • Spitze (ich habe insgesamt 3 Meter verbrauch, und billig war sie mit 5€ pro Meter nicht gerade)
  • Normales Nähgarn
  • Natürlich eine Schere
  • Und einen Nahtauftrenner, falls ihr wie ich ein paar Versuche braucht um alles an die richtige Stelle zu bringen.


I. Zuerst muss die Hose natürlich abgeschnitten werden, logisch. Dabei rechne ich meistens etwa 2 cm als Nahtzugabe dazu.

II. Weil ich hier keinen Umschlag sondern eine möglichst flache Naht möchte, falte ich den Stoff zwei mal nach innen. 

III. So sieht das ganze dann aus wenn man die Hose wendet. Anschließend näht Ihr das ganze einfach fest. Ich habe sowohl die Unter- als auch die Oberkante festgenäht, um eine möglichst flache Naht zu haben, denn die Spitze kommt ja noch dazu und macht das ganze etwas voluminöser.

IV. Die fertige Naht von außen.

V. Jetzt muss nur noch die Spitze dran. Ich habe Vorder- und Rückseite seperat gemacht, weil ich an der Rückseite nur eine Reihe Spitze wollte. An der Vorderseite habe ich mehrere Reihen übereinander angebracht, um die Spitze ein bisschen auffälliger zu machen und weil mir der Effekt gefiel. 

Fertig! Hier ein Close-up von vorne...
... und ein Bild von der Seite.
Outfit: 
Top - Topshop
Hut - Asos
Gürtel - Primark


Dienstag, 2. Juli 2013

Langeweile und Klausurenphase | Outfit

Outfit, Outfit, Outfit, das ist der einzige Content den ich derzeit für diesen Blog zustande bringe, es sei denn ihr interessiert euch für frühe Radiogeschichte, in dem Fall: Hans Bredow, RRG, Voxhaus Berlin, Hans Bredow, Königswusterhausen, Reichspost, Hans Bredow, Hans Bredow. Super, diese Klausurenphase. Da steh ich voll drauf. 



Vielleicht sollte ich mal wieder neue Blogpost-"Genres" erforschen, sowas wie Kosmetik-Reviews zum Beispiel, aber ich habe zu Kosmetik einfach nicht besonders viel Meinung, entweder es funktioniert wie ich es mir vorstelle oder eben nicht, dann ärgere ich mich und vergesse es wieder. (Möchte mir nicht jemand einen Kosmetik-Gasteintrag schenken?)



Outfit:
Hut - Asos
Weste - Oma
Hemd - Vero Moda
T-Shirt - H&M
Rock - H&M
Schuhe - eram.


EN: I have been posting nothing but outfits lately, but unless you are interested in the early history of german radio, I don't have a lot to say these days. It's exam-time and I should be studying right now.

Samstag, 29. Juni 2013

The lunatic is on the grass. | Outfit

Geplant war eigentlich ein DIY-Post, aber bei dem Wetter kam ich mir in den weißen Spitzenshorts die ich gemacht habe irgendwie doof vor und ohne Nachher-Bilder macht das ja keinen Sinn. Alle sagen mir aber, dass es nächste Woche endlich warm wird, also werde ich das dann nachholen. Hoffentlich haben die Recht.
Beim Pink Floyd hören fühle ich mich immer so angenehm abgespaced. Ich kann dabei bloggen, aber ich könnte mich auch voll darauf konzentrieren. Es gibt wenig Musik, die man gleichzeitig in den Hintergrund und in den Vordergrund rücken kann. Meist funktioniert für mich nur eins von beidem. Ich lege mich jetzt auf den Boden, starre die Deckenlampe an und höre das Album fertig.
... I see you on the dark side of the moon.


Outfit:
Shirt - H&M
Strumpfhose - H&M
Schuhe - Office

("There is no dark side of the moon really. Matter of fact it's all dark.")

Mittwoch, 26. Juni 2013

In Concert: Die Toten Hosen | +Outfit

Everybody and their mom was here.
Letzten Samstag gaben sich Die Toten Hosen am Bostalsee die Ehre und das ganze Saarland war da. Mindestens. Und wer doch nicht da war, kam dann eben Sonntags zum zweiten Konzert. Anfangs ließ sich sogar die Sonne blicken, später hat was aber dann doch noch geregnet. Die Temperaturen waren aber angenehm und mit Regenjacke ließ es sich bequem aushalten.

Die erste Vorband waren quasi die Toten Hosen selbst, zumindest spielten drei von ihnen schon bei der befreundeten Band aus Argentinien gleich mit. Ich habe zwar kein Wort verstanden, es hat sich aber alles sehr authentisch-punkig angehört.

Bob Geldorf und die Bobcats waren lustig, die hatten einen Typ dabei der die ganze Zeit gerasselt hat. Das wäre auch für mich ein super Instrument, das ich spielen könnte, ich bin nämlich ziemlich unmusikalisch. Die Musik hat Spaß gemacht und man konnte dabei klasse mit dem Popo wackeln.

Turbohintergrund.

Turbonegro hatte ich zwar 2008 schon mal auf einem Festival gesehen, aber ich kann mich nicht wirklich an das Konzert erinnern. An die Turbojugend allerdings schon, die haben mir mal ein Bier geschenkt. Insofern sind sie mir in guter Erinnerung geblieben. Titel wie "I got a knife" und "all my friends are dead" sind nicht unbedingt besonders bildend oder ästhetisch, machen aber trotzdem (oder gerade deswegen) Spaß. Mir zumindest, der Rest des Publikums wirkte eher skeptisch.


Und Die Toten Hosen? Ich muss sagen, ich stand dem Konzert mal wieder etwas skeptisch gegenüber. Das hat zum Beispiel mit dem Pärchen im Partnerlook mit "Tagen wie diesen"-Shirts, die sich im vordersten Bereich zu uns gesellten, zu tun. Es war eben keine Festival-Show, "aber ist das noch Punk-Rock?"
Nachdem die Show dann aber los ging ("Ballast der Republik"), habe ich die beiden aber nicht mehr gesehen, wir waren nämlich sofort mitten drin in der Action und alles war so super wie immer. Campino hatte Geburtstag und hinter mir entrollte sich plötzlich eine etwa 10 Meter lange Saarland-Geburtstagsfahne. Die hätte ich auch gerne mit hochgehalten, aber leider war ich zu klein. Drunter rumhüpfen war aber auch okay. Happy Birthday Campino!
Die Songauswahl hat (zumindest bei mir) keine Wünsche offen gelassen und dank rotem Bändchen für die vordere Zone, habe ich auch super gesehen. Es wurde auch ausreichend rumgesprungen und mitgegröhlt, so kann die Open-Air-Saison ruhig weiter gehen.



Outfit:
Cardigan - s.Oliver
Kleid - H&M
Rucksack - H&M
Socken - Topshop
Schuhe - Dr. Martens

Montag, 24. Juni 2013

Tea of the Day #4 | grüner Tee Himbeer-Limette

Arthur Guinness leiht mir sein Glas.


-Warum schwimmt da so viel Zeugs in deinem Eistee rum?


Um zu verhindern, dass grüner Tee, wenn er abgekühlt ist, nur noch nach nasser Wiese schmeckt, muss man viel süßen und am Besten noch ein paar andere Geschmacksträger dazumogeln. Mir persönlich schmeckt grüner Tee am besten mit Zucker und Ahornsirup. Das hört sich zwar ein bisschen seltsam an, schmeckt aber ziemlich lecker. Die Limetten und Himbeeren machen das Ganze einfach ein bisschen interessanter.
Ich habe momentan zwar wahnsinnig viele Ideen zum Bloggen, aber dank der anstehenden Klausuren- und Abgabeterminephase nicht besonders viel Zeit dafür. Mal sehen, wie viel ich in der nächsten Zeit zum Bloggen kommen werde.

Samstag, 22. Juni 2013

Paramore in der Rockhal | In Concert

Paramore ist eine dieser Bands die ich zu Schulzeiten wahnsinnig geliebt habe, aber die ich nie live sehen konnte, weil sie nie in einer für mich erreichbaren Nähe gespielt haben. 
Als mich dann eine Freundin fragte, ob ich mit ihr zum Konzert in der Rockhal in Luxembourg kommen wollte, habe ich also vor allem aus Nostalgie zugesagt. In das neue Album hatte ich nur kurz reingehört und es hatte mich nicht besonders überzeugt, aber wer konnte sagen wann sich so eine Chance wieder ergeben würde?
Ich wollte ursprünglich noch vor der Rockhal Outfitbilder machen und alles viel besser dokumentieren, aber das Wetter und die Verkehrssituation waren so grauenhaft, dass wir erst eineinhalb Stunden nach Einlass ankamen. (Liebe Luxembourger, wenn im Stau ein Abschleppwagen mit Sirene vorbei möchte, dann ist es im Interesse aller Stauteilnehmer, ihn auch durch zu lassen.) Ich habe mich außerdem nicht getraut die Kamera mitzunehmen, weil ich Angst hatte, dass ich nochmal zum Auto laufen müsste um sie gegebenenfalls zurückzubringen, sollte sie in der Halle nicht erlaubt sein. Letztendlich waren wir bloß froh überhaupt da zu sein, denn wir wussten nicht, ob es eine Vorband geben würde.

Genervt im Stau.
Die gab es aber und wenn ich ehrlich bin weiß ich noch immer nicht was genau dieser Band zugestoßen ist. Den Namen konnte ich mir nicht merken, aber sie sahen aus wie Büroangestellte aus den 60ern und haben sich angehört wie.... wie....Blocparty auf Drogen (oder Helium). Ach.... ich will nicht lästern, aber es war nicht schön. 
Paramore selbst sind live so viel besser als auf Platte. Bei früheren Alben ist mir das nie bewusst geworden, weil ich mir meist Live-Versionen angesehen habe, aber dieses mal war es eindeutig. Das neue Album, das ich auf Platte nicht besonders gemocht hatte, machte live richtig viel Spaß, auch ohne die Texte zu kennen. Ich finde die Studioversion überproduziert. Hayleys Energie (und sie hat verdammt viel davon) kommt nur live richtig rüber und sie ist auch einfach so unfassbar motiviert, selbst für eher kleine Shows, wie die in Luxembourg. Die Texte konnte ich auch nach Jahren noch auswendig und obwohl ich Mandelentzündung hatte, habe ich alles mitgegröhlt. (Später sollte sich herausstellen, dass das keine so gute Idee war: Ich war zwei Tage lang heiser und konnte nur leise fiepsen.*)

Hochprofessioneller Selfie in der gefühlten Bildauflösung von Digitalkameras der frühen 2000er Jahre.
Insgesamt hat sich das Konzert total gelohnt und war ein gelungener Einstieg in die Konzert-Saison dieses Jahr. Morgen geht es dann direkt weiter zu den Toten Hosen, hoffentlich bei besserem Wetter.
Hier könnt ihr euch Bilder von der Show anschauen.

*sehr zur Erheiterung meiner Freunde, danke fürs auslachen Leute.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Meow or Never! | Outfit



Outfit:
Kleid - desslink.com
Gürtel - Primark
Schuhe - s.Oliver
Armreif - dresslink.com

Wenn es einen Trend gibt, den ich besonders gerne mitmache, dann ist das wohl eindeutig alles, was mit niedlichen Katzen zu tun hat. Das Kleid ist von einer chinesischen Seite namens Dresslink und hat nur läppische acht Dollar gekostet. Der geneigte Schnäppchenjäger sollte sich die Seite unbedingt mal anschauen. Entdeckt habe ich die Seite mal wieder über meinen erklärten Suchtblog, THE3RDVOICE. Ehre wem Ehre gebührt. Hehe


Diese hübschen Treter habe ich zwar schon seit fast zwei Jahren, aber leider trage ich sie kaum. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich von einer Stadt mit Kopfsteinpflaster, in eine Stadt mit noch mehr Kopfsteinpflaster umgezogen bin.  Am Montag war das Wetter dann so schön, dass ich es noch einmal versuchen wollte, aber ich habe es nicht einmal 100 Meter weit geschafft, ohne in einer Kopfsteinpflasterfuge hängen zu bleiben und umzuknicken. Ich habe dann recht schnell aufgegeben und bin auf flache Schuhe umgestiegen.Null Ausdauer.