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Donnerstag, 19. März 2015

Ich weiß, dass ich nichts weiß


Ich habe manchmal dieses seltsame Gefühl, dass mit irgend etwas wichtiges entgangen ist. Es ist so ein dumpfes Gefühl in der Magengegend, dass mir sagt, dass alle anderen etwas wissen, was mir aus irgend einem Grund entgangen ist. Zuletzt ist es mir mit dem Fotografieren so ergangen: Ich wollte mich verbessern und habe mir Informationen und Tutorials gesucht. Meist habe ich sogar noch "Anfänger" dazu geschrieben. Trotzdem gingen die meisten Ressourcen davon aus, dass ich schon mindestens alle Fachwörter kenne und meist auch noch, was genau sie für meine Kamera bedeuten. Also habe ich gegooglet und gegoogelt und kann jetzt mit etwas glänzen, was ich vielleicht als "gefährliches Halbwissen" charakterisieren würde. 
Aktuell versuche ich, mit diesem Blog zu Wordpress umzuziehen und das hört sich in den meisten Tutorials ziemlich simpel an. Sind diese Blogger etwa magische Einhörner oder gar einfach nur reich? Fakt ist, momentan weiß ich nicht einmal, wo ich genau anfangen soll.
Da wartet noch viel Abreit auf mich. Drückt mir die Daumen. 
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Ganz im Sinne von the3rdvoice neulich, würde ich diese beiden Outfits in die Kategorie "FAIL" stecken. Beim Ersten, dem mit dem schwarzen Culotte-Playsuit bin ich voller Tatendrang rausgegangen in meine Lieblings-Foto-Straße. Kaum hatte ich die Fotos gesehen, wäre ich am liebsten verschwunden. Ich meine, der Look hätte durchaus funktionieren können - wäre ich 15 Zentimeter größer. Beim zweiten Versuch, keine drei Stunden später war ich dann allein und habe versucht, mit dem Handy als Auslöser zu fotografieren. Mein Stativ hatte ich auch nicht dabei und weil beim streamen aufs Handy nicht so viele Einstellungen möglich sind, wirkt das Licht eben scheiße. 
Ich weiß schon, warum ich "Mishaps of a Fashion Blogger" als Tagline benutze. 







Donnerstag, 27. November 2014

Kalt und faul: der Look




Ich habe das Gefühl, heute im Bereich des Mobile-Blogging mindestens 10 Schritte nach vorne gegangen zu sein. Empfehlen kann ich es aber nicht wirklich. Stattdessen sollet ihr einfach euer Leben entschleunigen und euch für eure Blog-Arbeit Zeit nehmen, falls ihr das machen möchtet. Leider ist das für mich momentan dank Bachelor und Co. keine Option. Trotzdem kann ich das Bloggen auch nicht ganz ruhen lassen, der Blog ist doch mein Baby und wir haben noch so viele gemeinsame Pläne.

Die heutigen Outfitfotos haben eine ziemliche mobile Odyssee hinter sich, aber immerhin hat es ja noch geklappt. Hier ist also der momentane "Bloggen-von-unterwegs"-Masterplan:
Die Fotos habe ich an der Uni geschossen (man bemerke die architektonische Glanzleistung der Siebziger Jahre), mit meiner neuen Kamera, einer kompakten Samsung Systemkamera. Haupt Kaufargument: Ich kann die Fotos direkt via NFC auf mein Handy übertragen. Dort habe ich sie dann mit VSCOCam bearbeitet, dass ich zwar nicht Photoshop, aber ich finde es schlägt sich verdammt gut für eine App. Der ursprüngliche Plan sah vor, sie direkt über die Blogger-App in einen Eintrag zu laden, aber die App kam damit nicht besonders gut klar. Ehrlich gesagt, für eine Google-Anwendung ist die App ziemlich schwach. Glücklicherweise fand mein folgendes Seminar in einem PC-Pool statt als habe ich die Bilder in die Cloud gepackt und vor dem Seminar dann endlich in den Eintrag geladen. 
Gesamtdauer der Aktion: 12 bis 17 Uhr. Das Meiste davon habe ich mit dem gelegentlichen Starren auf Ladebalken verbracht, während ich mich von irgendwas mit Wissenschaft und Medien berieseln lassen habe. Ingesamt eine endlose Dateienschieberei. Jetzt sitze ich zu Hause und überarbeite den Text. Vor Leuten, die ganze Einträge am winzigen Smartphone verfassen, habe ich verdammt viel Respekt. 


Beanie - Pretty Sucks
Schal - Pieces
Jacke - Topshop
Shirt - Noisy May
Boots - Dr. Martens


Freitag, 24. Oktober 2014

Über ein modisches Rätsel | Outfit


Mode steckt voller kleiner Rätsel. Jedes Bild im Internet, jedes Mädel auf der Straße - kleine Rätsel. Ich blogge immer gerne darüber, was ich an Mode seltsam finde und was ich nicht verstehe, nicht, weil ich dies oder jenes als No-Go bezeichnen würde (es gibt für mich keine No-Gos, aber dass ist eine andere Geschichte) sondern weil ich fasziniert bin, von Dingen, die ich so noch nie getragen habe. 

Das Beispiel des Tages heißt: "Hilfe, hier weht doch der Wind durch!"
Ein paar weite Culottes, Pennyloafer, eine Jacke und einer kuscheliger Schal. High-Waist Jeans, ein gecroppter Pulli, ein Mantel ein Hut. Sieht supercool aus, aber ich habe da ein Problem: Da ist ein Streifen Haut und da ziehts! Bloße Beine/ Bauch?! Wie macht ihr das? Wie haltet ihr das aus? Ich kann, wenn es kalt ist nicht mal meine Fußgelenke entblößen. Sobald ich Handschuhe tragen, darf zwischen Ärmel und Handschuh keine noch so kleine Lücke sein. Meine Mama kann ein Lied davon singen, ich habe als Kind bei Skifahren schon immer genörgelt, wenn die Fäustlinge nicht sorgfältig unter der Jacke festgesteckt waren. Dieser eine kalte Fleck - die absolute Hölle. Dabei sieht es doch so effortless aus. Bei dem Outfit hier hätte ich locker die dicken Socken weglassen können, aber es ging nicht. Viel. Zu. Kalt.


Hut - gefunden
Top - Topshop
Weste - Only
Jeans - Bershka
Boots - Asos


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kammerzofen-Skills | Outift



Im Vergleich zu allen anderen Maxi-Röcken, die ich habe (ganze zwei!), ist dieser ein eindeutiger Fortschritt. Zum einen - und das ist eigentlich der wichtigste Punkt - kann ich mich darin fortbewegen, ohne mich auf die gefühlte Schrittlänge einer Geisha beschränken zu müssen, zum anderen gibt mir der transparente Stoff nicht das Gefühl ich hätte keine Beine mehr, oder wäre eine Meerjungfrau. Nicht, dass es jetzt falsch wäre, eine Meerjungfrau zu sein, aber alles zu seiner Zeit. Das Meerjungfrau-Feeling gehört dann doch in den Sommer.

Was ich mich allerdings schon eine ganze Weile frage: Wie geht das eigentlich mit dem Treppenlaufen im Maxi-Rock? Hat jemand eine Technik entwickelt, die nicht erfordert, dass ich den so raffe und hochhalte? Da komme ich mir immer vor wie eine Kammerzofe am Hof Louis des wasweißich wievielten.



Schal - Only
Pulli - Primark
Rock - Ragged Priest
Schuhe - Topshop



Samstag, 4. Oktober 2014

Witch-Season | Outfit


Erinnert ihr euch noch an das Midi-Kleid? Diese Bluse ist wie eine Light-Version des Was-trage-ich-zu-dieser-Länge-Dilemmas, nicht cropped aber irgendwie auch nicht lange genug um ordentlich in irgendetwas reingesteckt zu werden. Dauernd renne ich rum wie eine kleine Ente, weil mir die Bluse auf der Rückseite aus dem Rock rutsche. Einfach drüber hängen lassen ist aber auch komisch. Dabei ist sie so niedlich und könnte perfekt kombiniert werden: wenn mir damals nicht jemand die passende Hose zum Set aus meinen Asos-Warenkorb stibitzt hätte. Verdammt, ich hatte doch schon auf "Zur Kasse gehen" geklickt! 

Was sagt ihr eigentlich zu Maxi-Röcken in der kälteren Jahreszeit? Geht? Geht nicht? Und wenn ja wie? Mir gefällt die Idee und ich habe mir gerade ein neues dunkles Modell von Ragged Priest bestellt - für läppische 7,50 Pfund im Sample Sale. Ich habe ja eigentlich das ganze Jahr über öfter mal das Bedürfnis, wie eine Hexe auszusehen, aber jetzt ist sicher die beste Zeit des Jahres dafür. Fühlt ihr auch schon, wie die Geisterwelt sich unserer annähert? Nicht? Dann müssen das wohl meine Hexensinne sein. Oder der Apfel-Geschmack-Overkill.

BCD Generation / ASOS / The Ragged Priest

Top - Pop Boutique
Maxi - Primark
Boots - Asos
 


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Einsiedlern | Outfit


Im gleichen Moment, in dem ich es eintippe, kotzt es mich auch  schon an. Uni. Hausarbeit, Literaturrecherche. Darum sollte es auf meinem Blog nicht mehr gehen, das hier ist schließlich meine Freizeit. Das Problem ist nur: gerade ist nicht so viel los in meinem Leben, auch modisch nicht. Wozu auch? Aus dem Haus gehe ich gerade nur, um in die Bibliothek zu fahren und da trage ich Leggings und manchmal sogar Schlappen. Mir doch egal. Zeit habe ich eh nicht, Deadlines hier, Deadlines da. 
Ich habe gar keine Lust so zu tun als wäre mein Leben immer glamourös, mein Essen gesund und ästhetisch arrangiert, meine Bluse perfekt gebügelt und in meiner Tasche mehr als das verschwitzte Handtuch, dass ich eben beim Sport mit hatte. Nope, ich habe heute Frust.
#firstworldbloggerproblems


Mantel - Vero Moda
Bluse - Asos
Hose - Asos
Schuhe - Tamaris

PS: Pennyloafer sind gerade der Shit!


Freitag, 26. September 2014

Clashing Patterns | Outfit


Ich habe ein neues Kleid und es ist etwas ganz Besonderes. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis es bei mir war und das Auspacken hat sich ein kleines bisschen angefühlt wie Weihnachten. Das Päckchen war handbeschrieben und das Kleid in violettes Packpapier eingeschlagen, dass beim Öffnen leise geraschelt hat. Das Geräusch der Vorfreunde.


Ich weiß eine liebevolle Verpackung immer zu schätzen, denn ich finde, dass es Respekt ausdrückt, sich die Zeit zu nehmen, etwas ordentlich zu präsentieren, sowohl vor dem, was verpackt wird, als auch vor dem Empfänger.
Das Kleid, dass ich mir bestellt habe ist von Mod Dolly, einem kleinen Englischen Label, dass handgemachte Kleider im Vintage-Stil verkauft. Ich habe meins im Sale ergattert, aber auch normal finde ich die Preise noch erträglich, denn die Qualität ist wirklich super. Der Stoff wirkt stabil und ist gut verarbeitet und ich bin zuversichtlich, dass es auch nach dem Waschen die Form halten wird. 
Leider war es auf dem Weg nach Deutschland wohl verloren gegangen, denn es hat fast drei Wochen gebraucht. Auf meine Nachfrage hat man mir gesagt, es sei zurückgesandt worden, weil meine Adresse abgerubbelt war. Sie haben es mir dann ohne das ich drauf bestanden hätte, per Eilversand und mit einem Trackingcode zugeschickt.
Das einzige, was mich ein kleines bisschen gestört hat, war, dass die Säume nicht richtig geglättet waren, auf dem Bild unten könnt ihr das sehen. Das habe ich dann aber durch Bügeln recht leicht beheben können. Ich überlege noch, das ganz vielleicht mit einer Naht zu fixieren, damit ich in Zukunft weniger bügelstress damit habe, aber ich bin mir noch unsicher. 
Trotzdem kann ich euch dieses süße Label nur ans Herz legen, wenn ihr den britischen vintage Look mögt und  bereit seid, für "made in England" ein bissen mehr zu zahlen. 

Die Säume vorher und nachher





Hut - H&M
Shirt - H&M
Kleid - Mod Dolly
Schuhe - Asos


Sonntag, 14. September 2014

Walk it! ...or not | Outfit


Es ist ein Wunder! Ich habe ein paar Schuhe gefunden, die mich größer machen und in denen ich vermutlich laufen kann. "Vermutlich", weil ich sie noch nicht oft und lange genug getragen habe, um zu einhundert Prozent ausschließen zu können, dass es nicht doch irgendeine Stelle gibt, die ich mir irgendwie aufribbeln oder einquetschen könnte. So leicht kann ich kein Vertrauen zu einem Schuh fassen, ich bin schon so oft enttäuscht worden und habe mittlerweile praktisch alles, was auch nur im entferntesten einen Absatz hat bei Kleiderkreisel verkauft. Ein paar Schuhe zum Wechseln nehme ich also trotzdem noch mit, bis ich komplett ausschließen kann, dass sie meinem Füßen Böses antun wollen. Ich frage mich echt, woran das liegt, dass ich mit Absatz so unfassbar unfähig bin, aber ich habe meinen Entengang im Verdacht. Dabei kann man das vorliegende Exemplar ohnehin kaum "Absatz" nennen, eher "beschönigtes Plateau". Aber was soll's, besser wird's nicht.


Pulli - Pretty Sucks
Bluse - Land's End
Hose - Asos
Schuhe - Monki




Mittwoch, 10. September 2014

She has a medical degree. In fashion. From France. | Outfit


- "Ich weiß nicht so richtig was ich schreiben soll, beschreib du mal mein Outfit."

- "Hab ich doch schon gesagt, als wir die Fotos gemacht haben, sieht aus wie eine Mischung aus Samurai und Matrose."

Und er hat ja recht, genau so sieht es aus. Das das Culottes* sind und ich den Schnitt gerade total spannend finde und dass sie aus diesem komischen Neopren-Scuba-Stoff sind, der sich super abgefahren anfühlt und dass ich sie so bequem finde und ungewähnlich und herausfordernd und verwirrend, dass kann ihm und den anderen Menschen in meiner Umgebung egal sein. Kaum jemand scheint meine Begeisterung für Formen und Farben und Stoff und Schnitte verstehen, sie sehen nur das "Modepüppi" und verstehen nicht, dass Trend nicht unbedingt bedeutet "Häh, tragen die das jetzt dreimal und im Frühjahr dann nichtmehr weil der Trend rum ist oder was? Das ist ja affig." Die Kleider die ich mag entsprechenen nicht ihren Sehgewohnheiten, glaube ich, und das finden sie nervig. Warum trägt sie das? Das ist doch nicht vorteilhaft. Ihre Beine sehen kurz aus und der Stoff trägt auf. "Modepüppi" und "unvorteilhaft" wiedersprechen sich für sie und das ist gut so. Meine Begeisterung für Mode ist nicht dazu da, um für sie angenehm zu wirken. Sie gehört mir. Matrose und Samurai inklusive. 

*Findet noch jemand, das die keineswegs so aussehen wie das historische Vorbild?


Top - Pop Boutique
Culottes - Asos
Schuhe - Asos




Freitag, 29. August 2014

Planet of the Pudding Brains | Outfit



Tief einatmen Leute.... Dr. Who ist zurück. (Wem das egal ist, der überspringe den ganzen Abschnitt.) Zur Feier des Tages habe ich mir fürs Kino am Samstag extra ein Clara Oswald-inspiriertes Outfit zusammengestellt. Bubikrägen, Röcke, Stiefelchen, schwarze Strumpfhose - Claras Looks in der Serie sind genau mein Ding. Ich gehöre zu diesen Leuten, die sich über gutes Styling in Serien und Filmen endlos freuen können.
Über den Charakter Clara (also ich mag sie) und den neuen Doctor (mag ich auch) will ich hier ehrlich gesagt gar nicht reden. Nach der Ausstrahlung war ich für etwa fünf Minuten im Doctor Who-Tag bei Tumblr unterwegs und es hat mir ziemlich den Abend verdorben. Kleinkariertes Genörgel hier, kleinkarierte Verschwörungstheorien da, nein, ich will eigentlich nur die Folge genießen und damit hat es sich. Total casual bei mir. Meine Hoffnung ist nur, dass wir uns jetzt wieder auf witzige Aliens konzentrieren können und die Lovestoryness ein bisschen nachlässt. Weil Unpopular Opinion: River Song fand ich total unsympathisch. Die hat sich immer so aufgespielt. 

Für alle denen Doctor Who total Latte ist, eine lustige Anekdote zu diesen Bildern: Es waren nämlich die Ersten, die ich in der Öffentlichkeit alleine mit dem Stativ gemacht habe. Na ja, was heißt Öffentlichkeit, ich habe mich in die seitlichste Seitenstraße gestellt, die ich so finden konnte. Der Junge mit den Beats-Kopfhörern und den Sicherheitsschuhen auf dessen Arbeitsweg meine Seitenstraße lag, fand's trotzdem ziemlich komisch. Danke auch. Vor allem, weil natürlich gerade bei dieser Gelegenheit mein Fernauslöser nicht funktionieren wollte und ich im 12-Sekunden-Selbstauslösertakt ins Bild rennen musste. Ich frage mich immer, ob anderen Bloggern auch so uncoole Sachen passieren oder ob sie wirklich so smooth sind, wie ihre perfekt belichteten, wie zufällig beim Umdrehen aufgenommenen, fairtrade to-go-kaffetrinkenden Snapshots mich Glauben machen wollen. Ist denn bei euch nie schlechtes Wetter? Fällt euch nie fünf Minuten vorm Losgehen auf, dass ihr ja noch Bilder machen wolltet?


Cardigan - Only
Top (eigentlich ein Kleid) - Zara
Rock - Monki
Schuhe - Bianco




Freitag, 22. August 2014

Es riecht nach Herbst | Outfit


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Diesen Sommer sollte alles anders werden. Besser. Stylischer. Das hatte ich mir vorgenommen. Schon im April habe ich angefangen auf Flohmärkten und bei Kleiderkreisel nach günstigen Teilen zu suchen, mit denen ich mir eine coole Sommergarderobe zusammenstellen könnte. Im Sommer davor hatten mich meine Sommerkleider ziemlich gelangweilt. Man kann eben auch nicht viel kreativ kombinieren, wenn es überhaupt zu warm ist, mehr als ein bis zwei Kleidungsstücke zu tragen. Shirt und Shorts: irgendwie gequetscht. Rock mit T-Shirt: langweilig. Kleid mit .... Kleid halt: Neh. Also habe ich nach leichten Kimonos gesucht, nach anderen Schnitten und Längen und Sandalen, die nicht aus diesen winzigen Riemchen bestehen, die ich für Fußmord halte. Das hat auch alles super geklappt, nur der Sommer kam nicht. (Bernd das Brot würde sagen: MIST!)

Besonders dieses Blümchenkleid hatte es mir angetan. Tagelang habe ich es in meiner Kleiderkreisel-Favoritenliste angeschmachtet, es schließlich gekauft, gespannt gewartet und es dann in mühevoller Kleinarbeit umgenäht, bis es passte. Seit dem habe ich es etwa zwei Mal getragen. Zu kalt um die Magengegend und das wunderschöne gehäkelte Cut-Out ist genau auf Strumpfhosensaumhöhe.
Seit ein paar Tagen riecht es jetzt sogar schon nach Herbst (riecht ihr das auch?), aber ich möchte das Kleid einfach nicht aufgeben. Damit, meine Sommersachen mit in den Winter zu nehmen tue ich mich zwar immer schwer, versucht habe ich es trotzdem. 



Hut - Pork Pie
Cardigan - via Kleiderkreisel
Kleid - via Kleiderkreisel
Hemd - Land's End
Schuhe - Office